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Mehr Rechte für die Autokäufer

Die europäische Kommission will den Autovertrieb in der Europäischen Union (EU) einem Zeitungsbericht zufolge stark deregulieren und die Stellung der Kunden beim Autokauf verbessern.

rtr BERLIN. Die Kommission plane, das Verhältnis zwischen Herstellern, Händlern und Kunden "deutlich zugunsten der Verbraucher" zu korrigieren, berichtet die "Berliner Zeitung" unter Berufung auf Kommissionskreise. Die Verbraucher sollen bei Serviceleistungen unter mehr Fachbetrieben auswählen können. Zudem sollen die Rechte der Händler gegenüber den Produzenten gestärkt werden. Das bisherige System verletze die Prinzipien des europäischen Binnenmarktes, hieß es den Angaben zufolge in den Kreisen.

Die Details der neuen Autovertriebsordnung wollten die Wettbewerbsexperten der Kommission noch vor Ende des Jahres festlegen, berichtete das Blatt. Die Regelung solle spätestens Anfang Februar 2002 veröffentlicht werden. Die Kommission denke über eine "gewisse Verselbstständigung der Reparaturanwendungen" nach, hieß es. Bisher können nur Vertragswerkstätten auf alle technischen Daten der Hersteller zurückgreifen. Zudem sollen Händler beim Einkauf und Verkauf der Fahrzeuge größere Freiheiten bekommen. Sie dürften jedoch auch künftig nicht beliebig viele Marken unter einem Dach verkaufen.

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