Mehr Streubesitz
Escada räumt weiter auf

Der Damenmode-Hersteller Escada will bis August über eine Umwandlung seiner Vorzugs- in Stammaktien entscheiden. Die Umwandlung soll die Präsenz Escadas im MDax langfristig sichern.

Reuters / MÜNCHEN. Finanzvorstand Georg Kellinghusen sagte auf der Hauptversammlung des Luxus-Modekonzerns in München, der Vorstand wolle bis August eine Entscheidung fällen, wenn die Deutsche Börse über die Neu-Zusammensetzung des Nebenwerte-Segments MDax entscheide.

Er gehe davon aus, dass dafür ein Beschluss des Vorstands ausreiche und sich eine außerordentliche Hauptversammlung möglicherweise vermeiden lasse.

Vorstandschef Wolfgang Ley hatte zuvor bekräftigt, er setze sich für eine Umwandlung der Vorzugs- in die von internationalen Investoren bevorzugten Stammaktien ein. Dies könne die Präsenz Escadas im MDax langfristig sichern.

Für die Zusammensetzung in dem Segment soll künftig die Höhe des Streubesitzes der liquidisten Aktien entscheidend sein. Durch eine Umwandlung der Vorzugs- in Stammaktien würde der Anteil der Familie Ley nach Angaben eines Unternehmenssprechers von derzeit 50 auf knapp 30 Prozent sinken.

Für Escada ist die Ausrichtung seiner Aktiengattung auch wichtig, weil der Vorstand im Geschäftsjahr 2000/2001 zurückgekaufte eigene Aktien wieder vermarkten will. Kellinghusen sagte, Escada denke dabei an einen langfristigen strategischen Investor.

Der Modekonzern hatte im vergangenen Jahr bereits einen Aktiensplitt im Verhältnis von 1:5 vorgenommen und seine Buchführung auf International Accounting Standards (IAS) umgestellt, um neue Investoren zu gewinnen.

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