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Mehr Verantwortung für die Wirtschaft

Politiker, Investoren, Aktionäre – sie alle nehmen das Management der großen Konzerne stärker in die Pflicht: Wer künftig erfolgreich sein will, muss die Prinzipien der Nachhaltigkeit befolgen.



Automobil:

Auf ein Branchen-Rating von gerade einmal C+ kommen die Automobilhersteller beim Thema Nachhaltigkeit. Die Oekom-Research bemängelt in einer jüngst veröffentlichten Studie erhebliche Defizite bei sozialen und ökologischen Belangen. Am besten schneiden BMW (B+) und Renault (B) ab. "Sie haben sich stärker verpflichtet, ihre Unternehmen in verantwortlicher Art zu führen", erläutert Analyst Johannes Nikolopoulos. Volkswagen (C+) erreichte den Durchschnittswert. Porsche kam nur auf Rang 17 von 20 untersuchten Firmen. Note: C.       sbe

Politik: Die Bundesregierung hat zwar vor einem Jahr eine Nachhaltigkeitsstrategie vorgelegt und deren Leitbild in der Agenda 2010 angeführt. Doch die Mannschaft von Bundeskanzler Gerhard Schröder hält sich nicht daran. Obwohl Nachhaltigkeit die soziale Gerechtigkeit und die Modernisierung verbinden könne, orientiere sich die Regierung bei den aktuellen Reformvorhaben zur Rente, Gesundheit, Steuer und Gemeindefinanzierung nicht daran, kritisiert Volker Hauff, Vorsitzender des Rates für nachhaltige Entwicklung.       sbe

Literatur: Wie ist nachhaltiges Wirtschaften machbar? Auf diese Frage antworten Experten aus Unternehmen und Verbänden sowie Berater und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen im von Gudrun Linne und Michael Schwarz herausgegebenen "Handbuch Nachhaltige Entwicklung" des Kölner Iso-Instituts. Die Neuerscheinung stellt anschaulich dar, mit welchen Strategien und Instrumenten Unternehmen nachhaltiges Wirtschaften realisieren können.       sbe

Verantwortliche Redakteurin:
Susanne Bergius, s.bergius@vhb.de, Tel. 0032-2-2153644
Schlussredaktion: Thomas Mersch
Layout: Waltraud Wittfeld
Anzeigen: Artur Hanke

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