Mehr Wahlmöglichkeiten für Patienten und Abschaffung der Budgets
FDP kündigt eigenen Entwurf zur Gesundheitsreform an

Die FDP will bis zur Sommerpause einen eigenen Entwurf zur Gesundheitsreform einbringen, der Patienten ein Wahlrecht bei ihrem Versicherungsschutz gewähren soll. Das kündigten Parteichef Wolfgang Gerhardt und Gesundheitsexperte Dieter Thomae am Mittwoch in Stuttgart an. Sie griffen die rot-grüne Gesundheitspolitik erneut an.

ap STUTTGART. Thomae, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, bekräftigte die Forderung nach Abschaffung der Budgets im Gesundheitswesen. Er sprach sich für die Einführung von Regel- und Wahlleistungen für gesetzlich Krankenversicherte aus. Dazu müsse es einen runden Tisch mit allen Beteiligten geben.

"Ohne Bonusregelungen und Selbstbehalte werden wir nicht auskommen", sagte der FDP-Politiker. In diesem Zusammenhang müsste es aber Härtefallregelungen geben. Die Eigenverantwortung der Patienten müsse gestärkt werden. Sie sollten eine Rechnung bekommen, um zu sehen was die Behandlung koste. Thomae erklärte, es sollte auch überlegt werden, Sportunfälle über eine private Unfallversicherung abzusichern.

Partei- und Fraktionschef Gerhardt sagte, die rot-grüne Bundesregierung müsse ihre Position bei der Gesundheitspolitik ändern. Der Gesetzentwurf der Liberalen werde den Patienten verbesserte Wahlmöglichkeiten bei ihrem Versicherungsschutz einräumen.

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