Mehr Wettbewerb auf dem europäischen Musikmarkt
EMI und Time Warner Music zu Zugeständnissen bereit

Um die Zustimmung der EU zu erhalten, sind die beiden Unternehmen bereit einige ihrer Labels und Musikverlagshäuser zu verkaufen.

dpa/afx LONDON. Sowohl EMI als auch Time Warner einigen sich auf Zugeständnisse an die EU-Kommission, um die Genehmigung ihrer Fusion zu erreichen. Dies teilte EMI am Dienstagmorgen in London mit, ohne konkret auf den Inhalt der Zugeständnisse einzugehen.

Die "Financial Times" meldete am Dienstag, dass die beiden Unternehmen bereit seien, einige ihrer Labels und ihrer Musikverlagshäuser zu verkaufen. Laut EMI bleibt die Fusion trotz der geplanten Zugeständnisse wirtschaftlich attraktiv, und die Aktionäre würden weiterhin von dem Zusammenschluss profitieren. Die Vorschläge führten ausserdem zu mehr Wettbewerb auf dem europäischen Musikmarkt.

EMI und sein Fusionspartner wollten weiter mit der EU-Kommission im Gespräch bleiben. Eine Entscheidung über den Zusammenschluss fälle die Kommission aber erst am 18. Oktober. Das Zusammengehen muss zudem noch von den Wettbewerbshütern der USA und Kanadas abgesegnet werden.

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