Mehrere hundert Arbeiter entlassen
Insolvenzverfahren bei Schneider eröffnet

Über das Vermögen des zahlungsunfähigen Elektronikkonzerns Schneider hat das Amtsgericht Memmingen das Insolvenzverfahren eröffnet.

dpa MEMMINGEN. Betroffen seien die Mutterfirma Schneider Technologies AG und das Tochterunternehmen Schneider Electronics AG, berichtete das Unternehmen am Mittwoch.

Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Tochterunternehmens Schneider Laser Technologies AG sei in den nächsten Tagen zu rechnen.

Insolvenzverwalter ist der Münchner Rechtsanwalt Michael Jaffé. In den kommenden Tagen will das angeschlagene Unternehmen einen Insolvenzplan vorlegen, mit dessen Hilfe die Schneider Technologies AG saniert werden soll.

Das Unternehmen sei weiter auf der Suche nach einem neuen Investor. Anfang der Woche hat das Unternehmen 350 von insgesamt 650 Mitarbeitern entlassen. Die verbliebenen 300 Mitarbeiter seien noch bis Mitte Mai damit beschäftigt, bestehende Aufträge abzuwickeln. Keine Kündigungen gebe es vorerst bei der Schneider Laser Technologies AG.

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