Mehrere Luftfahrtunternehmen bekundeten Interesse
Pläne zur Privatisierung der Flugbereitschaft gescheitert

Verteidigungsminister Rudolf Scharping ist mit dem Versuch gescheitert, die Flugbereitschaft der Bundeswehr zu privatisieren.

ap BERLIN. Ein Sprecher des Ministeriums bestätigte am Sonntag in Berlin auf Anfrage, dass mehrere Luftfahrtunternehmen Interesse an der Übernahme dieser Flugdienste bekundet hätten. Für den Bereich der Kurz- und Mittelstrecke - hier werden mit Hubschraubern und Challenger-Maschinen die meisten Politiker-Flüge durchgeführt - seien aber keine den Anforderungen gerecht werdende Angebote eingegangen.

Der Sprecher äußerte sich damit zu einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Danach sehen Rüstungsexperten in der Aufgabe der Privatisierungspläne eine "politische Entscheidung". Das wies der Sprecher zurück. Wenn man Scharping eines nicht vorwerfen könne, dann sei das mangelnder Privatisierungswille in Anspielung auf das umfangreiche Konzept des Ministers zur Privatisierung von Bundeswehr-Tätigkeiten außerhalb des militärischen Kernbereichs.

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