Mehrere Systeme auf einem PC
Software auf virtuellen Rechner testen

Das amerikanische Startup-Unternehmen Vmware ermöglicht es, auf einem Rechner mehrere Betriebssysteme zu installieren und diese parallel zu betreiben. Damit werden Testumgebungen geschaffen, die IT-Experten in Unternehmen viel Zeit und Kosten sparen.

DÜSSELDORF. IT-Fachleute in Unternehmen können so auf ein und demselben Computer verschiedene Softwareprogramme unter unterschiedlichen Bedingungen und Betriebssystemen testen - egal ob das Windows, Linux und BSD-Unix heißt.

Mit der Vmware-Software installiert man so genannte virtuelle Maschinen auf dem Rechner, die sich wie echte physikalische Computer verhalten. Das gilt sogar für das Ein- und Ausschalten: Per Mausklick wird der virtuelle Rechner eingeschaltet, und im Fenster erscheint der gewohnte schwarze Bildschirm, den man vom Start eines echten Rechners kennt.

Das Startsystem (BIOS = Basic Input Output System) sucht seinen Speicher und seine Platte, von der aus der Computer gebootet wird. Jede Software, die auf jedem normalen Computer laufen würde, kann mit dem virtuellen Rechner getestet werden. Die Peripheriegeräte und Massenspeicher wie Festplatten, Floppy, CD oder DVD, die an dem physikalischen Rechner angeschlossen sind, können mittels eines Konfigurationseditors für jede virtuelle Maschine freigegeben oder gesperrt werden.

Auch hier gilt, dass Standardgeräte und Treiber in der Regel laufen und nur bei speziellen Gerätetreibern, die nicht sauber programmiert sind, Probleme bereiten.Vmware hat die Software auch für Hochleistungsserver entwickelt. IBM will damit nun auf einem Netzrechner 20 virtuelle Server laufen lassen. Jede virtuelle Maschine ist ein separater Webserver und nutzt so die Ressourcen der Hardware effektiver.

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