Mehrere tausend Arbeitsplätze
IG Metall will Standort in Deutschland für neues BMW-Werk

dpa MÜNCHEN. Das geplante neue BMW-Werk soll nach dem Willen der IG Metall in Deutschland gebaut werden. "Unsere erste Präferenz ist natürlich die Bundesrepublik", sagte Bayerns IG Metall-Chef und BMW-Aufsichtsratsmitglied Werner Neugebauer am Donnerstag in München. Derzeit seien seines Wissens neben deutschen Standorten auch mehrere Orte in Frankreich, Tschechien, Ungarn, Polen und Slowenien im Gespräch. "Da werden wir noch heftige Debatten erleben." Insgesamt hatten laut BMW-Konzernchef Joachim Milberg bis Ende August mehr als 50 Städte und Regionen ihren Hut in den Ring geworfen. Die endgültige Wahl soll Mitte des kommenden Jahres getroffen werden. Die Entscheidung für einen Standort des für 2004 geplanten Werks werde zunächst vom Vorstand gefällt, der Aufsichtsrat müsse der Wahl dann zustimmen, sagte Neugebauer. Auf eine Präferenz für einen der vielen Bewerberorte innerhalb Deutschlands wollte sich Neugebauer nicht festlegen. Er riet auch der Politik, sich mit Empfehlungen zurückzuhalten. Die bayerische Staatsregierung hatte sich für die Region Hof stark gemacht. Nicht nur wegen des ab 2004 geplanten neuen kleinen BMW stößt der Konzern in seinen Werken an die Kapazitätsgrenzen. Das neue Werk, ausgelegt für etwa 600 Fahrzeuge am Tag, soll Abhilfe schaffen. Mehrere tausend Arbeitsplätze sollen an dem neuen Standort entstehen.

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