Mehrere Unternehmen überprüfen ihre Werbeverträge
Krombacher reduziert Spots bei "ran"

Wegen der katastrophalen Einschaltquoten der Sat.1-Bundesliga-Show "ran" überprüfen die ersten großen Unternehmen offenbar ihre Werbeverträge. Wie das Marketing-Magazin "w&v - werben und verkaufen" am Freitag vorab berichtete, fährt die Brauerei Krombacher ihr Engagement drastisch zurück. "Wir haben 70 % der Spot-Buchungen bei ´ran´ ausgedünnt", sagte Krombacher-Sprecher Franz-Josef Weihrauch dem Magazin.

ddp-vwd MÜNCHEN. Auch der größte Sponsor der Sendung, die Münchner HypoVereinsbank, hat offenbar Warnsignale in Richtung des Senders geschickt. Man werde "sehr genau das ´ran´-Sponsoring auf Effizienz hin untersuchen", wird ein leitender Mitarbeiter der Bank zitiert. Ändere sich am Abwärtstrend nichts, werde man zügig das Engagement modifizieren. Schon für die vergangenen Sendungen hat die Hypo-Vereinsbank laut "w&v" weniger bezahlt. Nach Verhandlungen zwischen der Kirch-Gruppe und der Deutschen Fußball Liga (DFL) fällt am Montag voraussichtlich die Entscheidung über den neuen Sendeplatz für die schwächelnde Fußballshow.

Rückverlegung der Sendung auf 18.30 Uhr gilt als wahrscheinlich

"Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich die betroffenen Parteien einigen werden", sagte ein DFL-Sprecher am Freitag. Das Treffen findet in den Liga-Räumen in Frankfurt am Main statt. Als wahrscheinlich gilt, dass sich die DFL und der Rechte-Inhaber Kirch darauf verständigen, die Sat.1-Sendung ab 8. September wieder auf den alten Sendeplatz um 18.30 Uhr zu verlegen.

Die "ran"-Einschaltquote war von einst über fünf Millionen auf unter 1,7 Millionen am vergangenen Samstag eingebrochen, nachdem die Sendung auf 20.15 Uhr verlegt worden war. Sat.1 hatte daraufhin eine rasche Änderung des Sendeplatzes angekündigt.

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