Mehrkosten: BASF: Umweltpolitik gefährdet Werk Ludwigshafen

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BASF: Umweltpolitik gefährdet Werk Ludwigshafen

Die Umweltpolitik der Europäischen Union und der Bundesregierung gefährdet nach Darstellung der BASF den Standort Ludwigshafen.

dpa LUDWIGSHAFEN. Würden alle Pläne umgesetzt, so kämen auf die BASF jährlich Mehrkosten von 300 Mill. Euro (586,7 Mill. DM) zu, sagte BASF-Vorstandsmitglied Eggert Voscherau am Freitag in Ludwigshafen. Da der Chemiekonzern langfristig planen müsse, könnten die Pläne zur Folge haben, dass Investitionsentscheidungen nicht getroffen würden. Damit laufe man Gefahr, einen Standort "aushöhlen" zu müssen. Im BASF-Werk Ludwigshafen - dem größten zusammenhängenden Chemiekomplex der Welt - arbeiten derzeit rund 41 800 Menschen.

Allein die geplante Chemikalien-Gesetzgebung der EU würde laut Voscherau für die BASF jährlich mit 50 Mill. Euro zu Buche schlagen. Das im Februar 2001 von der EU-Kommission vorgelegte Weißbuch Chemikalien-Politik sieht ein neues System zur Registrierung und Bewertung von Chemikalien vor. Damit soll auch das Risiko so genannter Altstoffe besser beurteilt werden können.

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