Mehrzahl blieb draußen
Wut bei französischen Journalisten

dpa WEITERSTADT. Die französische Presse war wütend: Nur drei Journalisten aus Frankreich gehörten zu den 20 Pressevertretern, die am Dienstag Einlass zur Vernehmung des früheren Elf-Managers Alfred Sirven in der hessischen Justizvollzugsanstalt Weiterstadt fanden. "Das Erste französische Fernsehen und der französische Rundfunk nicht dabei!" erboste sich eine französische Journalistin. Zahlreiche Pressevertreter aus dem Nachbarland waren nach Weiterstadt gekommen, um über die Vernehmung Sirvens, der in Frankreich als Schlüsselfigur der Elf-Affäre gilt, zu berichten.

Bis kurz vor Beginn der Vernehmung durch den Bundestags- Untersuchungsausschuss in einem Versammlungsraum der JVA Weiterstadt blieb unklar, ob die Sitzung öffentlich oder nicht öffentlich sei. Die hessische Generalstaatsanwaltschaft hatte Sicherheitsbedenken angemeldet, die Entscheidung traf dann dem Vernehmen nach die Bundestagsverwaltung. Zuvor hatten rund 60 Medienvertreter auf die Ankunft der Delegation aus Berlin gewartet. Zu dieser zählten 14 Ausschussmitglieder, 4 Sekretärinnen, 2 Stenografen sowie 1 Dolmetscher.

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