Meinungsforscher ist sich sicher
Forsa-Chef sieht keine Chance mehr für Rot-Grün

Der Meinungsforscher hält eine Fortsetzung der Koalition für ausgeschlossen. Dennoch könne es der SPD noch gelingen, zur Union aufzuholen.

dpa POTSDAM. Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, hält eine Fortsetzung der rot-grünen Koalition nach der Bundestagswahl am 22. September für ausgeschlossen. Auf Grund der gegenwärtigen Umfragezahlen sei die Bestätigung der Bundesregierung aussichtslos, sagte Güllner der in Potsdam erscheinenden "Märkischen Allgemeinen" (Donnerstag). Zudem sei die Berufung Lothar Späths in das Kompetenz-Team des Unions-Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber gerade für Wechselwähler "hoch interessant und hoch attraktiv".

Der SPD könne es allerdings noch immer gelingen, am Wahltag knapp vor der Union zu liegen. "Die Union hat ihr Wählerpotenzial gegenwärtig nahezu ausgeschöpft und kann kaum noch Stimmen hinzugewinnen." Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) sei hingegen in der Lage, aus der noch immer großen Zahl der Unentschlossenen Wähler zu überzeugen. "Dafür müsste er dieser Zielgruppe allerdings in den nächsten Wochen ein attraktives Reformangebot machen", sagte Güllner.

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