Meinungsverschiedenheiten bei Mobilfunkaktivitäten
Fusionsverhandlungen von Belgacom und KPN stocken

Die Fusionsverhandlungen der Telekommunikationsgesellschaften Belgacom und Royal KPN sind angeblich wegen Meinungsverschiedenheiten über die Belgacom-Mobiltelefonsparte Proximus ins Stocken gekommen.

dpa-afx AMSTERDAM/BRÜSSEL. Das berichtete die "Financial Times" am Mittwoch unter Berufung auf verhandlungsnahe Kreise. KPN werde kein Fusionsabkommen unterschreiben, solange Belgacom nicht über die Zukunft von Proximus entschieden habe, hieß es. Die britische Vodafone hält eine 25-prozentige Beteiligung an Proximus.

KPN bestehe darauf, dass sich entweder Belgacom oder Vodafone aus Proximus zurückziehen, hieß es. Belgacom dränge hingegen darauf, dass KPN seine belgische Mobilfunktochter KPN Orange verkauft. Im Gegenzug würde sich Belgacom vom niederländischen Mobiltelefonanbieter Ben verabschieden. Vodafone weigere sich seinerseits, den Partner Belgacom aus Proximus auszukaufen.

Das Vodafone-Management befürchte, dass ein Proximus-Ausstieg nur KPN, einem Konkurrenten von Vodafone in Deutschland und anderen Märkten, helfen würde. Der "Financial Times" zufolge wird sich nach einem Gipfeltreffen der Managements von KPN und Belgacom in der laufenden Woche entscheiden, ob die Fusion durchgeführt wird oder nicht.

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