Meist mit viele Todesopfern
Crashs nach Flugzeugentführungen selten

Wenn entführte Flugzeuge abstürzen, liegt darin eine doppelte Dramatik. Die Umstände des Absturzes und die Motive der Entführer sind nicht immer klar.

dpa HAMBURG. Im - soweit bekannt - ersten Fall nach dem Zweiten Weltkrieg verursachten vier chinesische Luftpiraten im Juli 1948 den Tod von 25 Menschen. Zuletzt, im November 1996, sorgte der Absturz eines von Äthiopiern gekaperten Jets bei den Komoren für weltweite Schlagzeilen: Es gab 127 Tote.

Mehrfach gelang den beteiligten Crews noch eine Bruchlandung, obwohl Entführer den Piloten getötet hatten. So überlebten im Juni 1971 58 Insassen einer koreanischen F-27, nachdem ein Luftpirat sich und den Co-Piloten mit einer Handgranate umgebracht hatte. Wie viele Mitreisende im März 1966 nach einer Handgranaten-Attacke auf den Piloten einer kubanischen Iljuschin-18 heil Havanna erreicht haben, ist nicht bekannt.

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