Meiste Kritik an Japan
USA werfen EU unfaire Handelspraktiken vor

US-Exportfirmen werden nach Ansicht der Regierung von Präsident George W. Bush besonders von der Europäischen Union, Japan und China behindert.

wiwo/ap WASHINGTON. Der am Dienstag veröffentlichte jährliche Bericht zu ausländischen Handelshemmnissen listet insgesamt 52 Länder und drei Wirtschaftsbündnisse auf. Daraus werden dann die Länder ausgewählt, bei denen aus Sicht der USA am dringendsten Verhandlungsbedarf besteht. Ziel sei es, Handelshemmnisse zu beseitigen und auch den US-Markt offener zu gestalten, erklärte der Handelsbeauftragte Robert Zoellick.

Die meiste Kritik richtet sich in dem Bericht gegen Japan. 45 Seiten lang sind die Ausführungen zu den Hemmnissen für US-Firmen. Die EU folgt mit 35 Seiten, China bekommt 29 Seiten. Wie aus Regierungskreisen verlautete, sind die USA über die zunehmenden Beschränkungen mit Hinweis auf gesundheitliche Bedenken besorgt.

Die Entscheidungen entbehrten oft jeder wissenschaftlichen Grundlage, zum Beispiel wenn Japan die Einfuhr von US-Äpfeln untersage. Welche Fälle vor die Welthandelsorganisation (WTO) gebracht werden, sei noch nicht entschieden, hieß es. Neben der EU werden als überstaatliche Vereinigungen noch die Arabische Liga und der Golfkooperationsrat kritisiert.

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