Meisten Exporte gingen nach Polen
Zehn Prozent des Außenhandels mit EU-Beitrittskandidaten

Die Beitrittskandidaten zur Europäischen Union werden als Handelspartner für Deutschland immer wichtiger. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden bekannt gab, standen die insgesamt 13 Kandidatenländer im vergangenen Jahr bereits für fast ein Zehntel des deutschen Außenhandels.

dpa-afx WIESBADEN. "Für die deutsche Außenwirtschaft sind diese Länder, in denen insgesamt knapp 170 Mill. Menschen leben, ein Markt von zunehmender Bedeutung und Perspektive", betonten die Statistiker.

Die meisten deutschen Exporte unter den EU-Beitrittskandidaten bekam Polen vor Tschechien und Ungarn, bei den Einfuhren nach Deutschland lag die Tschechische Republik vor Polen und Ungarn in Front. Die bereits zur EU gehörenden 14 Partnerstaaten von Frankreich bis Portugal stehen für mehr als die Hälfte des deutschen Außenhandels.

Den Angaben zufolge kletterten der Anteil der Ausfuhren nach Polen, Tschechien, Ungarn, die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen, Bulgarien, Rumänien, Slowenien, Malta und Zypern sowie in die Slowakei und die Türkei an den deutschen Exporten zwischen 1993 und 2000 von 6,3 auf 9,6 %.

Der Anteil der Einfuhren legte im selben Zeitraum von 6,0 auf 9,6 % zu. In absoluten Zahlen gingen im vergangenen Jahr deutsche Waren im Wert von 112,6 Mrd.. DM (57,6 Mrd.. Euro) in die EU-Beitrittsstaaten; von dort kamen Waren im Wert von 101,8 Mrd.. DM (52 Mrd.. Euro). Polen als Deutschlands zehntwichtigster Exportpartner bekam vor allem Maschinen und Erzeugnisse der Chemischen Industrie, aus Tschechien kamen besonders Autos, Autoteile und Maschinen.

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