Meldungen seien falsch
Hochtief dementiert millionenschwere Belastungen

ddp/vwd ESSEN. Der Essener Baukonzern Hochtief hat Meldungen über sehr starke Belastungen aus dem Inlandsgeschäft zurückgewiesen. Ein Bericht des Wirtschaftsmagazins «Capital» über Belastungen von mehr als 200 Mio. Euro (392 Mio. Mark) im vorigen Jahr sei «absolut falsch», erklärte die Hochtief AG am Dienstag in Essen. Von einer solchen Belastung aus den deutschen Bauaktivitäten könne auch nicht annähernd die Rede sein.

Hochtief hatte in der vergangenen Woche einen weiteren Rückgang des Inlandsgeschäfts im Jahr 2000 eingeräumt. Die Bauleistung habe sich um knapp 14 %, der Auftragseingang sogar um knapp 21 % verringert, hieß es.

Den negativen Entwicklungen in Deutschland stünden allerdings positive beim ausländischen Geschäft gegenüber, wurde weiter betont. Die gesamten Bauleistungen im Ausland bezifferte Hochtief auf 9,9 Mrd. Euro. Damit stieg der Auslandsanteil am Gesamtgeschäft binnen Jahresfrist von 57 auf 76 %. Die Gesamtleistung von Hochtief erreichte einen Rekordumsatz von 13 Mrd. Euro. Der Konzern beschäftigt weltweit knapp 41 000 Mitarbeiter - rund 13 000 im Inland und 28 000 im Ausland. Während die Beschäftigtenzahl im Ausland 2000 um 12,5 % stieg, nahm sie in Deutschland um 3,7 % ab.

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