MemIQ wird nicht kostenlos bleiben
MemIQ sucht offenbar neue Partner

MemIQ sucht offenbar neue Partner. Unternehmenskreise berichten, dass die Softwareschmiede Ixos den Zusammenschluss verlassen wird.

no MÜNCHEN. MemIQ war im Juni vergangenen Jahres von Vodafone, Hypo-Vereinsbank und Ixos gegründet worden. Auf Nachfrage wollte Ixos-Sprecherin Gala Konrad keinen Kommentar abgeben. Alle drei Mitglieder des Joint Ventures hatten 20 Mill DM in die gemeinsame Unternehmung investiert.

MemIQ-Finanzvorstand Dr Hanns Suckfüll erklärte im Gespräch mit Handelsblatt.com: "Falls Ixos den Zusammenschluss verlassen sollte, werden die Hypo-Vereinsbank und Vodafone die Ixos-Verpflichtungen übernehmen". Für die Zukunft wünscht sich Suckfüll große Player an seiner Seite. "MemIQ wird in den kommenden 2-3 Jahren nur Erfolg haben, wenn sich viele große Unternehmen beteiligen." Suckfüll denkt dabei an alle Wirtschaftsbereiche, seien es nun Versicherungen, Banken oder große E-Business-Unternehmen. "Wir sind mit der Deutschen Telekom, der Post, der Allianz und der Ergo-Gruppe im Gespräch und haben auch schon positives Feedback erhalten", so Suckfüll.

Die Zukunft für MemIQ sieht Suckfüll rosig: "Für 2003 erwarten wir einen Umsatz von 150 Millionen und im gleichen Jahr wird auch der Break Even erreicht," sagte der MemIQ-Finanzchef. Voraussetzung: Seine Serviceleistungen will sich MemIQ zukünftig bezahlen lassen. Die Bereitstellung des Internet-Safes soll weiterhin kostenlos sein, doch für alle anderen Leistungen wird der Endkunde bezahlen müssen.

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