Memorandum of Understanding unterzeichnet
Zukunft der Formel 1 ist gerettet

Die Zukunft der Formel 1 ist gerettet: Banken, Autohersteller und Rennbetreiber Bernie Ecclestone haben sich bei ihrem Geheimtreffen in Genf am Mittwoch nach monatelangem Streit weitgehend über die künftige Zusammenarbeit geeinigt.

and/HB LONDON. Der von allen Seiten als "Durchbruch" bezeichnete Kompromiss soll noch vor Jahresende in einem Memorandum of Understanding festgehalten werden. "Der Ausgang ist im Interesse der Formel 1 und von Millionen von Fans rund um die Welt", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung. Details zu der Einigung wurden allerdings noch nicht mitgeteilt.

An dem Treffen hatten neben Ecclestone auch Banken-Verhandlungsführer Gerhard Gribkowsky (BayernLB) und Jürgen Hubbert (Daimler-Chrysler) teilgenommen.

Ferrari, Mercedes, BMW, Jaguar und Renault hatten seit langem eine stärkere Beteiligung an der von Ecclestone aufgebauten Formel 1 gefordert. Sie hatten einen höheren Anteil an den Vermarktungs-Einnahmen als bisher sowie ein ihrer Ansicht nach demokratischeres Management gefordert. Den Forderungen hatten sich auch alle zehn Formel-1-Teams angeschlossen.

Die unter dem Dach der GPWC (Grand Prix World Championship) zusammengefassten Autofirmen hatten den Banken, die 75 % am Rennveranstalter Slec besitzen, eine Ultimatum bis Jahresende gesetzt, nachdem die Verhandlungen mit dem Bankenkonsortium unter der Führung der Bayerischen Landesbank keine Einigung gebracht hatten. Komme es nicht zur Lösung, werde man einen alternativen Rennzirkus gründen. Die Vorbereitungen für eine eigene Serie (Codename "Formel Gold"), die 2008 starten könnte, laufen bereits. Ihre Einführung dürfte mit einer Einigung aber vom Tisch sein.

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