Mendieta kommt
Rivaldo verlässt den FC Barcelona

Unbestätigten Berichten zufolge enthält die Vereinbarung eine Klausel, wonach der 30-jährige Weltmeister nicht zum Erzrivalen Real Madrid wechseln darf.

HB BARCELONA. Der brasilianische Stürmer-Star Rivaldo verlässt den FC Barcelona. Das teilte der spanische Traditionsverein am Sonntagabend auf seiner Internetseite mit. Beide Seiten hätten sich nach fünf Jahren einvernehmlich auf die Vertragsauflösung geeinigt, hieß es weiter. Über die genauen Konditionen wurde aber zunächst nichts bekannt. Sein Vertrag bei den Katalanen lief eigentlich noch bis 2003. Die "Königlichen" hatten bereits ihr Interesse an Rivaldo bekundet, sollte er einen "Freibrief" ausgestellt bekommen und ablösefrei gehen können. Auch Atlético Madrid meldete sich zu Wort. "Ich würde ihn mit geschlossenen Augen unter Vertrag nehmen", tönte Club-Chef Jesús Gil y Gil. Ein solcher Deal wäre nach seinen Worten auch für Barcelona von Vorteil, um ein "Super-Real-Madrid" zu verhindern.

Die Sportzeitungen "Marca" und "As" hatten Rivaldo am Wochenende bereits in Fotomontagen im Trikot der "Königlichen" gezeigt. Der frühere "Weltfußballer" Rivaldo Vitor Borba Ferreira kostete den FC Barcelona fast 12 Millionen Euro im Jahr. Der neue Trainer Louis van Gaal hatte bereits signalisiert, dass er bereit wäre, sich von ihm zu trennen. Dass der Club in der vergangenen Saison keinen einzigen Titel holte, habe auch an der mangelnden Leistung des Brasilianers gelegen. Abgesehen von den hohen Kosten hat "BarCa" nun auch ein zweites Problem gelöst: Der Verein hatte nach der Verpflichtung des Argentiniers Juan Román Riquelme einen Nicht-EU-Spieler zu viel im Kader. Eigentlich wollte sich van Gaal aber von Geovanni trennen.

Der Wechsel von Gaizka Mendieta von Lazio Rom zum FC Barcelona auf Leihbasis für eine Saison ist jetzt auch perfekt. Der 28-jährige ehemalige Kapitän des FC Valencia und Nationalspieler stand bereits vor der Weltmeisterschaft kurz vor der Rückkehr in seine Heimat. Sie scheiterte jedoch an einer Klausel, wonach er in diesem Fall dem FC Valencia eine Strafe von 12 Millionen Euro hätte zahlen müssen. Diese Summe wurde nun aber auf 3 Millionen reduziert. "BarCa" hält sich die Option offen, ihn für 24 Millionen Euro ganz zu verpflichten. Bei Lazio hatte der Spielmacher eine schlechte Leistung gezeigt.

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