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Mensch und Maschine übernimmt AIM

Der Grafik-Softwareanbieter Mensch und Maschine (MuM) will die Mehrheit am Software-Hersteller AIM übernehmen. Die am Neuen Markt gelistete MuM halte bereits 31,5 % an der Karlsfelder Firma und werde seinen Anteil nun auf 51,1 % aufstocken, sagte Vorstandschef Adi Drotleff der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch.

Reuters MÜNCHEN. "Es ist besser die Firma im Konzern zu konsolidieren, weil man dann alle Register ziehen kann", sagte Drotleff. Die Übernahme sei wegen der Verschränkung der eigenen Technologie mit der von AIM sinnvoll. Einen konkreten Kaufpreis wollte der Vorstandschef nicht nennen. "Wir sind sparsame Einkäufer, mehr als einen Jahresumsatz haben wir auch bei AIM nicht bezahlt."

"Wir erwarten für das laufende Jahr einen AIM-Umsatzbeitrag von etwa 2 Mill. Euro", sagte Drotleff. Das Konzernergebnis werde 2002 wahrscheinlich durch die Konsolidierung leicht belastet. Für das kommende Jahr rechne er aber bereits damit, dass AIM 3 Mill. Euro zum Umsatz und auch einen positiven Teil zum Gewinn beitragen werde. AIM beschäftigt Drotleff zufolge derzeit 20 Mitarbeiter an den Standorten Karlsfeld bei München und Elzach im Schwarzwald.

MuM hat im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen 145 Mill. Euro umgesetzt und einen Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von zehn Mill. Euro erzielt. Die MuM-Aktie notierte am Mittwoch in einem richtungslosen Umfeld am Neuen Markt knapp zwei Prozent fester bei 11,80 Euro.

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