Menschen können rund 2000 Wörter, Hochintelligente 10 000 abrufen.
Bei "Wer wird Millionär?" entscheidend der Wortschatz

Mit großem Wortschatz sind nach Ansicht des Humangenetikers Volkmar Weiss beim RTL-Quiz "Wer wird Millionär?" auch die größten Gewinne zu holen.

dpa LEIPZIG. "Nicht Intelligenz ist entscheidend, die Fragen fordern vor allem den Wortschatz heraus", erklärte der Leipziger Wissenschaftler. Wer viele Wörter kenne, könne die falschen Lösungen häufig ausschließen. "Dadurch kommt man leichter auf die richtige Antwort", sagte Weiss.

Intelligente Menschen haben dennoch einen Vorteil, da sie fast immer auch über einen riesigen Wortschatz verfügen. So sei es kein Zufall, dass der Hochschullehrer Eckhard Freise als erster eine Million Mark gewonnen habe. "Intelligenz setzt sich durch", sagte Weiss, der seit mehreren Jahren Hochintelligente erforscht. Freise hatte im vergangenen Jahr den Hauptgewinn von einer Million Mark erhalten.

"Hochintelligente wie Freise haben einen passiven Wortschatz von mehreren zehntausend Wörtern, auf den sie bei Bedarf zurückgreifen können", sagte Weiss. Als aktiver Wortschatz reichten den meisten Menschen aber 2000 Wörter vollkommen aus. "Damit kommt man prima durchs Leben."

"Man kann es auch durch Raten schaffen"

Ein Trostpflaster bleibt auch für weniger Schlaue: "Mit Glück kann man es auch mit Raten schaffen", sagte Weiss. Die zweite Gewinnerin der RTL-Show war vor wenigen Monaten eine Hausfrau. Sie gab zu, die meisten Antworten erraten zu haben.

Die neue Staffel von "Wer wird Millionär?" wird ab kommenden Freitag (14 September) ausgestrahlt.

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