Mercedes-Benz E-Klasse
Das neue Maß der Oberklasse

Daimler-Chrysler präsentiert die neue Mercedes-Benz E-Klasse. Äußerlich nur leicht modifiziert, wartet die Neuauflage des Stuttgarter Klassikers unter der Haube mit bahnbrechenden Innovationen auf. Mitte März kommen die ersten Modelle in den Handel.

DÜSSELDORF. Die E-Klasse hat für den Autobauer einen hohen Stellenwert. Mit einem durchschnittlichen Absatz von über 200 000 Fahrzeugen pro Jahr ist sie schließlich die meistverkaufte Oberklassen-Limousine der Welt. So wundert es nicht, dass vier Jahre Entwicklungszeit und Investitionen in Höhe von zwei Milliarden Euro in das Fahrzeug gesteckt wurden.

1995 setzte der Vorgänger mit dem Vier-Augen-Design (Slogan: "Sehen Sie die E-Klasse mit anderen Augen") neue Maßstäbe. Rein äußerlich ist dies beim kommenden Modell anders. Die Formen wurden nur dezent verändert. Nicht mutig, aber dennoch gefällig: Die Karosse wirkt dynamischer und weniger klobig. Die Front wurde etwas geglättet und das Heck erinnert an die aktuelle S-Klasse.

Bildergalerie: Die neue E-Klasse

Technisch bietet Mercedes aber wieder das Maß der Dinge. Herausragendste Neuerungen sind das elektrohydraulische Bremssystem SBC (Sensotronic Brake Control), welches nach dem SL nun erstmals in Großserie angeboten wird, die neue entwickelte Luftfederung Airmatic DC sowie der so genannte fahrdynamische Multikontursitz.

Das innovative Bremssystem bietet Mercedes als Serienausstattung in der neuen E-Klasse. Der Clou: Die Bremskraft wird nicht hydraulisch sondern elektrisch vom Pedal zu den Rädern geleitet. Selbst wenn der Fahrer davon kaum etwas spüren dürfte, bewerten Experten dies als Grundstein für zukünftige Sicherheitstechniken.

Die in der S-Klasse bereits erprobte Luftfederung dient dem Fahrkomfort: Mikro-Elektronische Bauelemente überwachen Fahrbahnzustand, Fahrweise und Beladung, um in Sekundenschnelle die optimale Stoßdämpferkraft und Federung einzustellen. Mercedes will so den bisherigen Kompromiss zwischen perfektem Komfort und sportlicher Fahrdynamik lösen. Airmatic DC gehört allerdings nur beim Top-Modell E 500 zur Serienausstattung. Bei den restlichen Modellen ist die Luftfederung aufpreispflichtig - die Serienausführungen ruhen weiterhin auf den klassischen Stahlfedern.

Fast unaussprechlich aber durchaus innovativ ist der "fahrdynamische Multikontursitz". Fährt der E-Klasse-Pilt beherzt in eine Kurve, erkennt die Fahrzeugelektronik dies und sorgt dafür, dass die Sitzflanken mittels Pressluft aufgeblasen werden. Fahrer und Beifahrer wird so nach Angaben von Daimler-Chrysler optimaler Seitenhalt geboten.

Umfangreiche Serienausstattung

Eine neue Crash-Sensorik, intelligente Rückhaltesysteme, Front-, Seiten- und Fenster-Airbags sowie eine automatische Kindersitzerkennung, das elektronische Stabilitätssystem ESP und ein Überschlagssensor gehören zur serienmäßigen Sicherheitsausstattung.

Was die Motorenpalette betrifft, setzt Mercedes auf Bewährtes: Drei Benzin- (177 bis 306 PS) und zwei Dieselmotoren (150 bis 177 PS), die im Grunde auf den Triebwerken der vorangehenden E-Klasse basieren, treiben die neuen Modelle an.

Am 16. März kommt die neue Oberklasse von Mercedes in den Handel. Das Einsteigermodell E 220 CDI kostet rund 35 000 Euro und ist serienmäßig mit einem Autoradio, Klimatisierungs-Automatik, Sensotronic Brake Control und Leichtmetallfelgen ausgestattet.

Als Sonderausstattung gibt es beispielsweise eine individuell einstellbare Vier-Zonen-Klimaautomatik oder das Autoradio Audio 50 APS sowie das Bedien- und Anzeigesystem COMAND APS (lieferbar ab viertem Quartal 2002) mit integriertem Navigationsrechner.

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