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Mercedes-Chef: Grundsatzfragen noch ungeklärtDPA-Datum: 2004-07-19 19:59:30

(dpa-AFX) Hamburg/Stuttgart - Mercedes-Chef Jürgen Hubbert hält einen Kompromiss in dem Personalkosten-Streit bei Daimlerchrysler < DCX.ETR > für möglich, zuvor gebe es aber noch eine Reihe grundsätzlicher Fragen zu klären. Für eine langfristige Sicherung des Standorts Baden-Württemberg bis über das Jahr 2010 hinaus müsse schon das geforderte Einsparvolumen von 500 Millionen Euro im Jahr zusammenkommen, sagte Hubbert am Montagabend in der ZDF-Sendung "Wiso".

(dpa-AFX) Hamburg/Stuttgart - Mercedes-Chef Jürgen Hubbert hält einen Kompromiss in dem Personalkosten-Streit bei Daimlerchrysler < DCX.ETR > für möglich, zuvor gebe es aber noch eine Reihe grundsätzlicher Fragen zu klären. Für eine langfristige Sicherung des Standorts Baden-Württemberg bis über das Jahr 2010 hinaus müsse schon das geforderte Einsparvolumen von 500 Millionen Euro im Jahr zusammenkommen, sagte Hubbert am Montagabend in der ZDF-Sendung "Wiso".

Die Arbeitnehmerseite müsse den Mut haben, Veränderungen einzugehen, betonte der Mercedes-Chef mit Blick auf umstrittene Tarifregelungen im Südwesten wie die "Steinkühler-Pause" von fünf Minuten pro Stunde und Spätzuschläge von 12.00 Uhr mittags an. Der Vorstand droht, die Produktion der neuen C-Klasse von 2007 an aus Baden-Württemberg nach Bremen und Südafrika zu verlagern, wenn die Personalkosten nicht gesenkt werden.

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