Mercedes steigert US-Absatz
Daimler leidet unter Furcht vor neuem Elchtest-Debakel

Die Aktienkurse von Daimler-Chrysler hat am Dienstag unter Gerüchten gelitten, wonach sich der neu entwickelte Geländewagen vom Typ "Liberty" während erster Tests in den USA überschlagen habe.

dpa-afx FRANKFURT. Die Papiere des deutsch-amerikanischen Autobauers verloren bis 11.10 Uhr um 1,36 Prozent auf 46,37 Euro. Der Deutsche Aktienindex Dax gewann hingegen um 0,74 Prozent auf 5 025,57 Zähler.

"Es gab Gerüchte am Markt wonach der neue "Jeep Liberty" bei Test in den USA überschlagen habe", sagte ein Frankfurter Händler. "Zu welchen Konsequenzen ein solcher Test führen kann, hatten wir ja bereits beim Elch-Test der Mercedes A-Klasse gesehen", warnte der Händler.

Darüber hinaus hätten jedoch auch rückläufige Absatzzahlen der Chrysler-Modelle auf den Kurs gedrückt, sagte ein anderer Händler. Die Verkaufszahlen gingen im November um 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert zurück. Der US-Absatz von Mercedes-Fahrzeugen kletterte hingegen um 16,18 Prozent auf einen Rekordwert von 18 014 verkauften Automobilen im November.

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