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Merck Finck: Nokia bleibt "Outperformer"

In der zweiten Jahreshälfte erwartet der Analyst eine Besserung der Lage.

dpa-afx FRANKFURT. Das Münchener Bankhaus Merck Finck & Co hat die Aktien des finnischen Handybauers Nokia weiterhin mit "Outperformer" eingestuft. Analyst Theo Kitz sagte am Dienstag in München, dass er die Bewertung nach der Vorlage der Nokia-Geschäftszahlen zunächst noch beibehalte. Nach weiteren Informationen des Unternehmens, die im Tagesverlauf erwartet werden, wolle er entscheiden, ob er die Einstufung auf "Marketperformer" heruntersetzen muss. Erst danach werde er über ein neues Kursziel und neue Gewinnprognosen nachdenken, sagte Kitz.

Die Nokia-Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr sind schwächer ausgefallen als Analyst Kitz erwartet hatte. Vor allem sei enttäuschend, dass der Konzern im ersten Quartal 2001 keinen Gewinnanstieg erwarte. Außerdem habe Nokia die weltweiten Absatzprognosen für Handys nach unten geschraubt.

Eine Besserung der Lage erwartet Kitz erst in der zweiten Jahreshälfte. Dann werde Nokia Mobiltelefone mit einer neuen Technologie vorstellen. "Das dürfte neuen Schwung in den Absatz bringen", sagte der Fachmann. Die im vergangenen Jahr eingeführte Wap-Technologie sei bei den Kunden nicht so beliebt und der Absatz sei hier nicht "sonderlich beeinflusst worden".

Nach Angaben von Kitz will Nokia außerdem im dritten Quartal das erste UMTS-Handy auf den Markt bringen. Das habe das Unternehmen am Dienstag mitgeteilt. Der Analyst erwartet hier allerdings eine leichte Verzögerung. Aus technischen Gründe werde das neue Gerät wohl erst im vierten Quartal eingeführt.

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