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Merck Kgaa erwägt Verkauf der Sparte Elektrochemikalien - Gespräche

Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck Kgaa erwägt den Verkauf der Sparte Elektronikchemikalien. Die Gesellschaft spreche mit "potentiell interessierten Partnern", meldete Merck am Dienstag in Darmstadt.

dpa-afx DARMSTADT. Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck Kgaa erwägt den Verkauf der Sparte Elektronikchemikalien. Die Gesellschaft spreche mit "potentiell interessierten Partnern", meldete Merck am Dienstag in Darmstadt. Ein Sprecher wollte auf Nachfrage weder Angaben zu einem möglichen Verkaufspreis noch zu den Interessenten machen.

"Wir haben keine Eile, dass kann auch bis ins nächste Jahr gehen", sagte der Sprecher. Die Sparte sei in guter Verfassung. Bereits im März 2003 hatte Merck angekündigt, nach Partnern und Allianzen für das Geschäft zu suchen.

Sparte Gehört Nicht ZU Kernkompetenzen

Die geplante Veräußerung stehe im Einklang mit der Konzernstrategie, betonte er. "Wir bleiben ein diversifiziertes Unternehmen mit Pharma und Chemie, aber hier konzentrieren wir uns auf unsere Kernkompetenzen." Elektronikchemikalien werden nach seiner Aussage beispielsweise bei der Reinigung von Halbleitern eingesetzt.

Das Geschäft mit Elektronikchemikalien ist eine von vier Sparten im Konzern-Bereich Chemie. Mit rund 550 Mitarbeitern an Standorten in Europa und Asien verbuchte Merck hier in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres einen Umsatz von 153 Mill. Euro. Das Geschäft ist nach Aussage des Sprechers profitabel.

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