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Merck: Pharmapläne der Bundesregierung wären bitter für uns

Es sei "absolut falsch", jetzt auf die Pharmaindustrie einzuprügeln, um Finanzlöcher im Gesundheitssystem zu stopfen, so Vorstandsvorsitzender Bernhard Scheuble.

vwd FRANKFURT. Sollten die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt in der jetzigen Form realisiert werden, wäre dies bitter für die Pharmabranche und damit auch für die Merck KGaA, Darmstadt. "Wir würden dann die Preise für innovative Produktentwicklungen nicht mehr selbst gestalten können, sagte der Vorstandsvorsitzende Bernhard Scheuble auf einer Pressekonferenz am Montag in Frankfurt. Merck nehme die Sicherung des Standorts Darmstadt bzw Deutschland sehr ernst, müßte dann aber wie die gesamte Branche über entsprechende Konsequenzen nachdenken, meinte der CEO und deutete damit eine mögliche (Teil-)Abwanderung ins Ausland an.

Es sei "absolut falsch", jetzt auf die Pharmaindustrie einzuprügeln, um Finanzlöcher im Gesundheitssystem zu stopfen, "die Situation ist komplexer", kritisierte Scheuble. Den Patienten sollte klar sein, dass sie künftig stärker an den Gesundheitskosten partizipieren müßten, hieß es weiter.

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