Merck und American Express belasten Stimmung
New York: Standardwerte schließen im Plus

Die Standardwerte an der New Yorker Börse haben am Mittwoch nach einer Berg- und Talfahrt ihre Kursverluste zum Handelsende wettgemacht und in der Gewinnzone geschlossen.

dpa-afx New YORK. Zunächst hätten die Gewinnwarnungen des US-Pharmakonzerns Merck & Co und des Finanzdienstleisters American Express die Stimmung belastet. Positiv sei dagegen der günstige Gewinn-Ausblick von Procter & Gamble aufgefasst worden, sagten Marktbeobachter.

Der Standardwerte-Index Dow Jones legte 0,07 % auf 9 894,81 Punkte zu und schloss damit deutlich über seinem Tagestief von 9 806,10 Zählern. Der marktbreite S&P-500-Index stieg um 0,03 % auf 1 137,06 Zähler.

Die Handelssitzung sei lange Zeit von der Stimmung geprägt worden, dass sich die Wirtschaft möglicherweise noch nicht am Beginn einer Erholung befinde, sagten Händler. Zudem hätten Marktteilnehmer Gewinne realisiert. Allmählich habe sich allerdings wieder etwas Zuversicht breit gemacht.

Die technologielastige US-Börse Nasdaq hat am Mittwoch zum Handelsschluss in die Gewinnzone gedreht und damit an die freundliche Eröffnung nach der Zinssenkung der US-Notenbank angeknüpft.

Der alle Werte umfassende Nasdaq Composite Index stieg um 0,47 % auf 2 011,39 Punkte. Das Tagestief hatte das Barometer mit 1.975,65 Zählern markiert. Der Blue-Chip-Index Nasdaq100 gewann 0,52 % auf 1 669,95 Zähler. Der Halbleiter-Index Philadelphia Semiconductor ging mit einem Plus von 1,74 % auf 575,60 Punkte aus dem Handel.

"Auf fundamentaler Seite gibt es keine Neuigkeiten, die einen Grund für den Rückgang liefern", sagte Legg Mason, Marktstratege bei Richard Cripps. Die Investoren erwarteten sehr durchwachsene Zwischenberichte der Unternehmen. Vor diesen Nachrichten hätten einige Marktteilnehmer nach dem starken Anstieg seit dem 21. September offenbar Gewinne realisiert. Im Verlauf hat sich die Stimmung Marktbeobachtern zufolge allmählich wieder aufgehellt.

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