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Merck und Pro Metic arbeiten bei Antikörpern zusammen

Reuters DARMSTADT. Der Darmstädter Pharmakonzern Merck KGaA und die kanadische Pro Metic Life Science arbeiten künftig bei der Aufreinigung von monoklonalen Antikörpern zusammen. Im Rahmen der Vereinbarung steuere Pro Metic mit Firmensitz in Montreal seine patentierte Mimetic Ligand-Technologie bei, die bei der Aufreinigung von biologischen Wirksubstanzen einschließlich monoklonaler Antikörper zum Einsatz komme, teilte Merck am Montag in Darmstadt mit. Merck bringe seine Produktlinie Fractogel in die Allianz ein und stelle technische Unterstützung sowie sein weltweites Absatznetzwerk bereit. Finanzielle Einzelheiten der Zusammenarbeit wurden nicht genannt.

Monoklonale Antikörper dienen zur Erkennung und Bindung spezieller Antigene wie etwa Proteine, die mit verschiedenen Krankheiten assoziiert sind. Zum Einsatz kommen sie beispielsweise bei der Diagnose und Behandlung von verschiedenen Krebsformen, Entzündungs- sowie Autoimmunerkrankungen.

Nach Merck-Angaben stellen monoklonale Antikörper eine der am stärksten wachsenden Bereiche in der Biotechnologie-Branche dar. Bis 2002 sei für den US-Markt mit einem Umsatzvolumen von über 3 Mrd. US $ zu rechnen. Das Marktvolumen bei Behandlungschemikalien zur Aufreinigung solcher Substanzen alleine betrage dabei gegenwärtig etwa 200 Mill. US $ jährlich. Auch hier sei in den kommenden Jahren ein überdurchschnittliches Marktwachstum zu erwarten, hieß es weiter.

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