Merez-Abgeordneter kritisiert Siedlungspolitik der Regierung
Israel schreibt Neubau von 38 Häusern in jüdischer Siedlung aus

Die israelischen Behörden haben den Bau von 38 Häusern in der jüdischen Siedlung Maale Adumim im Westjordanland öffentlich ausgeschrieben.

afp JERUSALEM. Bereits im vergangenen Monat sei die Ausschreibung für den Bau von insgesamt 496 Häusern in der Siedlung nördlich von Jerusalem veröffentlicht worden, sagte Mossi Ras von der oppositionellen Merez-Partei am Dienstag. Seit dem Amtsantritt von Ministerpräsident Ariel Scharon im März seien außerdem 212 Bauten in der Siedlung Alfe Menasche im Norden des Westjordanlands öffentlich ausgeschrieben worden, fügte der Abgeordnete hinzu.

"Die Fortsetzung dieser Politik ist ein Irrtum", sagte Ras. Der Siedlungsbau müsse vollständig und endgültig gestoppt werden, um die Chancen für eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zu erhöhen, forderte er. Das Einfrieren der israelischen Siedlungspolitik in den palästinensischen Autonomiegebieten ist eine der Hauptforderungen im Mitchell-Berichts über die Ursachen der Gewalt im Nahen Osten.

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