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Merrill Lynch: Endzeitstimmung kann positiv sein

Der Charakter des Abwärtstrends, der im Februar begonnen hat, hat sich in den vergangenen zwei Wochen deutlich verändert, so Merrill Lynch. Besonders am vergangenen Dienstag und Mittwoch hat sich diese Veränderung gezeigt. Während sich die Kursschwäche zu Beginn der Abwärtsphase auf Technologieaktien und Werten der New Economy konzentrierte, sind mittlerweile auch defensive Werte und Aktien aus der Old Economy in den Sog geraten.

Der Dow Jones Index hat allein in den vergangenen neun Handelstagen 13 Prozent verloren und damit rund 20 Prozent vom Hoch im Januar 2000. Leider wurden die Tiefstände vom März, also 9.600 bis 9.800 Punkte, ebenfalls nach unten durchbrochen. Jedoch ist die Tatsache, dass es anscheinend keine Branche mehr gibt, die einen sicheren Hafen darstellt, Merrill Lynch zufolge ein positives Zeichen. Möglicherweise wird nun Endzeitstimmung aufkommen, um in der letzten Phase der Korrektur einen Boden zu erreichen. Der Dow Jones dürfte in der Spanne von 9.100 bis 9.300 Punkten unterstützt werden. Was den S&P 500 Index betrifft, liegt die Unterstützung zwischen 1.050 und 1.070 Punkten und beim Nasdaq bei 1.500 bis 1.700 Punkten.

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