Merrill Lynch revidiert Jahresend-Prognosen für Aktienindizes
Wenig Hoffnung für den Dax-Aufschwung

Die Investmentbank Merrill Lynch hat ihre Jahresend-Schätzungen für mehrere europäische Aktienindizes um bis zu 20 Prozent nach unten korrigiert.

Reuters LONDON. Die Bank erwarte nun, dass im Jahr 2003 die Gewinnsituation der Unternehmen auf dem Niveau des Jahres 1999 liegen werde, teilte Merrill Lynch am Montag zur Begründung mit. So betrage die neue Schätzung für den Stand des Dax zum Ende des laufenden Jahres 3 850 Punkte. Zuvor hatten die Bank für das deutsche Börsenbarometer 4 700 Zähler vorausgesagt.

"Die neuen Ziele sind unter der Annahme, dass 2003 der Gewinn je Aktie bei den Unternehmen (EPS) auf dem Niveau von 1999 liegen könnte, sehr konservativ", teilte die Bank weiter mit. Damit dürften auch negative Überraschungen hinsichtlich des Wirtschaftswachstums oder der Unternehmensgewinne eingepreist sein. Vor kurzem hatte Merrill bereits ihre Prognosen für den US-Index S&P-500 auf 960 von 1 050 Punkten revidiert.

Beim DJ Eurostoxx 50 gehen die Experten der Bank nun von einem Stand von 2 800 Punkten nach zuvor 3 400 Punkten zum Jahresende aus. Für den britischen FTSE 100-Index habe die Bank ihr Ziel auf 4 500 Zähler von 5 000 Stellen gekürzt. Der französische CAC 40 dürfte bei 3 500 Stellen am Jahresende stehen und nicht wie zuvor prognostiziert bei 4 200 Punkten, hieß es weiter.

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