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Merrill Lynch: Wie geht es an der Wall Street weiter?

"Das US-Finanzsystem ist weiterhin robust und ist durch die Ereignisse der vergangenen Woche nicht nachhaltig geschädigt worden", so die Analysten von Merrill Lynch. Liquidität ist vorhanden und auch die Notenbank sei als Retter in der Not zum Handeln bereit. Zudem herrsche ebenfalls in der Regierung Einigkeit. Eine aggressive Fiskalpolitik sollte die Konjunktur wieder auf die Beine bringen.

So besteht auch weiterhin die Möglichkeit die Steuern in den hart getroffenen Branchen, wie dem Bereich Fluggesellschaften, zu senken. Investoren müssen sich jedoch im klaren sein, dass in den USA das Tauziehen zwischen einem wahrscheinlich nachgebenden Verbrauchervertrauen und einer stimulierenden Fiskal- und Notenbankpolitik andauern wird. Das Vertrauen droht vor allem durch die zahlreichen Entlassungen belastet zu werden. Alleine Fluggesellschaften werden rund 90 000 Stellen abbauen.

Auch wenn die Notenbank die Zinsen weiter senken dürfte, sollten Investoren am Aktienmarkt noch bessere Einstiegskurse bekommen. Mit anderen Worten: Merrill Lynch scheint mit weiteren Kursverlusten zu rechnen. Abgesehen von Fluggesellschaften drohen in keiner anderen Branchen wirkliche Finanzengpässe. Da das Risiko von Investitionen in den Aktienmarkt sowohl in den USA als auch im Ausland zugenommen hat und die Erwartungen für den Aktienmarkt sinken, dürften auch die KGVs des Marktes weiterhin unter Druck bleiben.

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