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Merrill Lynch will möglicherweise 10 000 Stellen abbauen

Die US-Investmentbank Merrill Lynch plant offenbar einen umfassenden Personalabbau im Zuge globaler Kostensenkungen. Die möglichen Einsparungen der unter finanziellen Druck geratenen Gesellschaft könnten die Streichung von bis zu 10 000 Stellen zur Folge haben, berichtet das "Wall Street Journal Europe" (WSJE/Mittwochausgabe).

vwd NEW YORK. Der Abbau von rund 15 % der Gesamtbelegschaft wäre eine der einschneidensten Sparmaßnahmen in der 86-jährigen Geschichte des Unternehmens. Wie Merrill-President Stanley O'Neal erklärt habe, überprüfe Merrill Lynch derzeit, ob die Standorte in Japan, Kanada, Australien und Indien aufrecht erhalten bleiben sollen. Ebenso unter die Lupe kämen die US-Geschäftstätigkeiten, inklusive der Asset-Manangement-Gruppe. So sollen laut Unternehmensangaben in diesem Bereichs zwischen 200 Mill. und 300 Mill. $ eingespart werden. In diesem Jahr habe das Unternehmen bereits 3 800 Stellen gestrichen, heißt es weiter.

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