Merz' Amtsverzicht erspart Union schwierige Personaldebatte
Merz wird auch künftig "herausragende Rolle" spielen

In Finanz- und Wirtschaftsfragen bleibe Merz einer der führenden Köpfe der Union, sagte Bosbach am Dienstag im WDR5-Morgenecho.

ddp KÖLN. CDU und CSU seien Merz dankbar, dass er mit seinem Verzicht auf das Amt zu Gunsten von CDU-Chefin Angela Merkel der Union eine schwierige Personaldebatte erspart habe. Die CDU/CSU-Fraktion wählt am Nachmittag den Vorsitz neu.

Bosbach warnte zugleich davor, Merkel die Eignung für die Führung der Unions-Bundestagsfraktion abzusprechen. Merkel könne das Amt auf Grund iher Persönlichkeit führen. Man müsse es ihr nicht aus Dank überlassen, weil sie in der Frage der Kanzlerkandidatur CSU-Chef Edmund Stoiber den Vortritt gelassen habe. Bosbach äußerte die Vermutung, dass die Entscheidung für die Bündelung von CDU - und Fraktionsvorsitz schon im Jahr 2000 gekommen wäre, wenn damals nicht erst der Fraktionsvorsitz und dann der Parteivorsitz gewählt worden wäre.

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