Merz backt kleine Brötchen
Merkel distanziert sich von Merz

Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel (CDU) hat sich die öffentlichen Angriffe von Unions-Fraktionsvize Friedrich Merz (CDU) auf ihre Person verbeten. Das entsprechende Interview sei "nicht hilfreich" gewesen, kritisierte sie nach den Gremiensitzungen am Montag in Berlin.

HB/dpa BERLIN. Merz habe zugesichert, dass keine weiteren Interviews dieser Art folgen würden.

Merke distanzierte sich von dem Aufruf von Merz, CDU-Mitglieder sollten aus dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) austreten. Es gebe keinen solchen Aufruf der CDU. "Wir wollen, dass sie Mitglieder bleiben", sagte Merkel. Die Gewerkschaften würden in diesem Land gebraucht. Auch Merkl warf aber dem DGB vor, einseitig für die SPD Position zu beziehen und den Gedanken der Einheitsgewerkschaft zu verraten.

Merz bemühte sich um ein Ende der Auseinandersetzung mit Merkel. "Ich will keinen Streit, ich will keine Personaldiskussion", sagte er vor der CDU-Präsidiumssitzung. Seine Aussagen über den Wechsel an der Fraktionsspitze seien ein Beitrag zur Jahreschronik gewesen. Merz hatte Merkel vorgeworfen, sie habe seine Ablösung als Fraktionschef entgegen den Absprachen von langer Hand vorbereitet.

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