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Merz beharrt auf Zeitpan

dpa BONN. Am Zeitplan zur Unions-Kanzlerkandidatur sollte nach Worten von CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz nicht gerüttelt werden. Wenn der CDU-Bundestagsabgeoòdnete Norbert Lammert etwas anderes vorschlage, so sei dies seine Sache, sagte Merz am Dienstag vor Journalisten in Bonn. Er bleibe dabei, dass alles dafür spreche, den verabredeten Termin Frühjahr 2002 einzuhalten.

Lammert, Vorsitzender der einflussreichen CDU-Landesgruppe von Nordrhein-Westfalen, hatte dafür plädiert, die Kandidatur bis zum CDU-Bundesparteitag Anfang Dezember in Dresden zu klären. Dort sollten die beiden Parteivorsitzenden Angela Merkel (CDU) und Edmund Stoiber (CSU) einen gemeinsamen Vorschlag vorlegen, sagte Lammert.

Jetzt müssten Themen und nicht Personalentscheidungen im Vordergrund stehen, betonte Merz. Die Union müsse die Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik, in der die rot-grüne Bundesregierung versagt habe, zum Schwerpunkt im Wahlkampf machen.

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