Merz macht Bundesregierung Vorwürfe
"Gezielte Stimmungsmache gegen Sommer"

In der Diskussion um eine Ablösung von Telekom-Chef Ron Sommer wirft der CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz der Bundesregierung gezielte Stimmungsmache vor.

HB BERLIN. "Die Bundesregierung macht seit einigen Tagen eine Öffentlichkeitsarbeit gezielt gegen den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom", sagte Merz am Dienstag im ARD-Morgenmagazin.

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wolle Sommer offensichtlich loswerden, weil Schröder das Problem habe "im Wahlkampf das Macherimage aufrecht zu erhalten", sagte Merz. "Das gesamte Dilemma, das wir hier im Augenblick erleben, ist der Bundesregierung anzulasten."

In dem tagelangen Machtkampf um eine Ablösung von Sommer fällt heute die Entscheidung. Der Aufsichtsrat der Telekom wird in einer Sondersitzung über die Zukunft Sommers beraten. Die Börse quittierte am Montag die Spekulationen um Telekom-Technik-Vorstand Gerd Tenzer als Nachfolger von Sommer mit einem Einbruch der T-Aktie um 15,16 Prozent auf 10,30 Euro.

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