Messe Brau beviale 2002
Getränkebranche trotzt der Konjunkturflaute

Die deutsche Getränkeindustrie blickt trotz der allgemeinen Konjunkturflaute optimistisch in die Zukunft. Zum Auftakt der Brau beviale 2002 am Mittwoch in Nürnberg berichteten Bierbrauer, die Produzenten alkoholfreier Getränke und die Maschinenbauer der Getränkebranche von steigenden Absätzen.

HB/dpa NÜRNBERG. Auf der Messe sind rund 1500 Aussteller aus 39 Ländern vertreten. Bis zum Freitag (15. November) werden 37 000 Fachbesucher erwartet.

Vom Handel mit Mineralwasser- und Erfrischungsgetränken profitieren in erster Linie die Discounter. Einer Untersuchung des Nürnberger Marktforschers GfK zu Folge hat diese Vertriebsschiene mit Aldi an der Spitze ihren Marktanteil im dritten Quartal auf rund 36 Prozent ausgebaut. In der Folge legten PET-Einwegverpackungen im ersten Halbjahr um 23,7 Prozent zu, bei PET-Mehrwegsystemen lag der Zuwachs bei 14,3 Prozent. Diese Entwicklung geht nach Angaben der Vereinigung alkoholfreie Getränke-Industrie zu Lasten der Verbraucher- und Getränkefachmärkte, die hauptsächlich auf Mehrwegsysteme und Glasverpackungen setzen.

Der Chef der Nürnberg Messe, Bernd A. Diederichs, sieht für die Getränkebranche vor allem in Russland noch Wachstumschancen. Der russische Biermarkt lege jährlich um 15 Prozent zu. Die Produzenten von Getränkeverpackungs- und Getränkeherstellungsmaschinen profitieren vor allem vom guten Exportgeschäft. Für die Anlagenbauer laufe es trotz wachsender Konkurrenz in Osteuropa und Asien gut, sagte der Sprecher des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Volker Kronseder. Ihre Exportquote liege bei rund 73 Prozent. Die deutschen Hersteller von Getränkeverpackungsmaschinen steigerten ihre Produktion im vergangenen Jahr um 16 Prozent auf 1,036 Milliarden Euro.

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