Metabox bestreitet n-tv Meldung über Insolvenz
Neuer Markt startet mit Gewinnen in die Woche

Die Frankfurter Börse ist freundlich in die Woche gestartet. Am Neuen Markt stieg der Nemax 50 um 3,46 % auf 1 860 Punkte.

dpa/afp FRANKFURT. Die Aktie des Medienunternehmens EM.TV schoss nach Vorlage eines Verlustes von 2,8 Mrd. für 2000 um 8,57 % auf 5,70 Euro hoch. Aus Sicht von Analysten habe das Unternehmen das Schlimmste überstanden, hieß es. Vor einem Jahr hatte das Papier noch rund 95 Euro gekostet.

Mobilcom stiegen um 16,2 % auf 22,10 Euro. Händler sahen bei der Aktie des Telekommunikationsanbieters Nachholbedarf, nachdem das Papier noch nicht von der positiven Stimmung der vergangenen Tage am Neuen Markt profitieren konnte.

Biodata setzten ihren in den vergangenen Tagen eingeleiteten Vormarsch fort. Händler begründeten den Anstieg von 14,2 % auf 33,20 Euro mit charttechnischen Gründen.

Bei den fünf Verlierern führten ADVA das Feld an. Nach den am Morgen vorgelegten Zahlen gab der Titel 11,6 % auf 9,72 Euro ab. Sowohl Händler als auch Analysten bezeichneten die Zahlen als enttäuschend.

Metabox AG bezeichnet Meldung über Insolvenz als "unwahr"

Die am Neuen Markt notierte Metabox AG hat am Montag eine Meldung des Nachrichtensenders n-tv im Fernsehen und seines Online-Portals mit einer Ad-hoc-Mitteilung dementiert. Bis Mittag gab die Aktie um 9,32 % auf 1,46 Euro nach.

Auf der Internetseite von n-tv hatte es am 30. April wortwörtlich geheißen: "Metabox hatte aufgrund finanzieller Probleme vor einigen Wochen mehrere Unternehmensverkäufe sowie einen Personalabbau von und einem Drittel der noch 120 Mitarbeiter angekündigt. In der vergangenen Woche war außerdem ein vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt worden. Mitarbeiter hätten dies wegen ausbleibender Gehaltszahlungen beantragt."

Der Hersteller von Settop-Boxen für interaktives Fernsehen bezeichnet die Angaben als Unwahr. Es sei kein Insolvenzverwalter eingesetzt worden und Mitarbeiter hätten dies auch nicht beantragt. Die Restrukturierungsmaßnahmen seien bereits angekündigt gewesen. Zudem warf Metabox dem Nachrichtensender vor, bereits mehrfach "in der Vergangenheit mit Falschmeldungen in Bezug auf die Metabox AG auf sich aufmerksam" gemacht zu haben.

Nach Angaben seines Pressesprecher Matthias Lubinski prüfe der Nachrichtensender n-tv den Vorgang zurzeit, sei aber noch zu keinem abschließenden Ergebnis gekommen. Bei dem für einen Insolvenzantrag zuständigen Amtsgericht Hildesheim war bis zur Stunde keine Information zu erhalten.

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