Methangas-Bohrlöcher und Autobahn bedroht
Waldbrände in den USA

In den US-Bundesstaaten Colorado, New Jersey und Kalifornien halten Waldbrände die Feuerwehren in Atem. Die ganze Region leidet seit mehreren Jahren unter starker Trockenheit.

dpa FORT WORTH. Ein Feuer bei Trinidad in Colorado an der Grenze zu New Mexiko umfasste nach Angaben des nationalen Brandzentrums am Montag bereits knapp 5000 Hektar. Zahlreiche Farmen in der Umgebung wurden geräumt. Der Brand bedrohe auch 300 Methangasbohrlöcher. Bei einem weiteren Feuer bei Westcliffe standen 2500 Hektar Busch in Brand. 20 Häuser und zehn Ställe wurden zerstört, mehr als 2000 Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Starke Winde behinderten die Feuerwehr. Da der Regen ausbleibe, seien Buschland und Wälder äußerst trocken, hieß es.

Im Süden Kaliforniens brannte ein Feuer im Los Padres National Forest bei Ojai. Ein Brand bei San Bernardino vernichtete 1100 Hektar Wald und Busch. Das Feuer war wahrscheinlich am Freitag durch eine Feuerwehrübung ausgelöst worden. Auch dort wurden die Löscharbeiten durch große Trockenheit und heftigen Wind erschwert.

An der Ostküste ging bei Berkeley Township im Bundesstaat New Jersey ein Waldstück in Flammen auf. Unklar ist, ob Brandstiftung im Spiel war. Ein fast 40 Kilometer langes Stück einer stark genutzten Autobahn musste am Sonntag vorübergehend gesperrt werden. Ein Haus brannte nieder, einige weitere wurden beschädigt. 500 Häuser wurden vorsichtshalber geräumt.

Die Brandbekämpfer fürchten vor allem im Westen der USA einen verheerenden Sommer. Die ganze Region leidet seit mehreren Jahren unter extremer Trockenheit. Viele Wasserreservoire und Seen sind nur halb gefüllt.

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