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MetLife mit Gewinnwarnung

Die größte US-Lebensversicherung wird die Gewinnerwartungen der Analysten nicht einhalten können. Aufgrund von unerwartet hohen Versicherungsschäden im Kfz- und Immobilienbereich wird das Ergebnis im ersten Quartal lediglich in einer Spanne von 45 bis 48 Cents pro Aktie liegen.

Die durchschnittlichen Erwartungen liegen bei 52 Cents pro Aktie. Das schlechte Wetter im Nord- und Südosten der USA führte im Januar und Februar bei Kfz- und Immobilienversicherungen zu einem Netto-Verlust von 22 Millionen Dollar. Um den Verlust auszugleichen, sollen die Versicherungsprämien statt der geplanten fünf Prozent um sieben bis acht Prozent angehoben werden. Das Management revidiert die Gewinnerwartungen für das Gesamtjahr dennoch um 5 Cents auf 2,20 Dollar pro Aktie nach unten. MetLife, die erst seit vergangenen April in der Börse notiert ist, peilte bis einschließlich 2002 ein jährliches Ertragswachstum von 15 Prozent an. Mit der Warnung stehen die Wachstumsziele in Frage. Gemessen an den neuen Vorgaben, wird die Steigerung in 2001 lediglich zwölf Prozent liegen. Bis das Vertrauen in das Ertragswachstum zurückkehrt, dürfte die Aktie kurzfristig unter Druck geraten, schätzt Goldman Sachs.

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