Archiv
Metro profitiert im 2. Quartal vom Auslandsgeschäft

(dpa-AFX) Düsseldorf - Deutschlands führender Einzelhandelskonzern Metro < MEO.ETR > hat im zweiten Quartal erneut von seinem starken Auslandsgeschäft profitiert und seinen Umsatz und Gewinn gesteigert. Dabei verfehlte der Konzern allerdings ganz knapp die Durchschnittsschätzungen der Analysten. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte Metro indes und erwartet weiterhin einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von mindestens 6 Prozent. Das Ergebnis je Aktie soll unter Berücksichtigung des Wegfalls planmäßiger Firmenwertabschreibungen ab 2004 um 6 bis 10 Prozent wachsen.

(dpa-AFX) Düsseldorf - Deutschlands führender Einzelhandelskonzern Metro < MEO.ETR > hat im zweiten Quartal erneut von seinem starken Auslandsgeschäft profitiert und seinen Umsatz und Gewinn gesteigert. Dabei verfehlte der Konzern allerdings ganz knapp die Durchschnittsschätzungen der Analysten. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte Metro indes und erwartet weiterhin einen währungsbereinigten Umsatzanstieg von mindestens 6 Prozent. Das Ergebnis je Aktie soll unter Berücksichtigung des Wegfalls planmäßiger Firmenwertabschreibungen ab 2004 um 6 bis 10 Prozent wachsen.

Die größten Wachstumssprünge wiesen die Elektronikfachmärkte Media Markt/Saturn auf, die von den Verkäufen zum 25. Jubiläum profitieren konnten. Das für Metro wichtige Cash & Carry-Geschäft zog vor allem im Ausland an. Der Lebensmitteleinzelhandel litt hingegen unter dem überwiegend kühlen Sommerwetter, einen höheren Verlust wiesen die unter der Konsumzurückhaltung leidenden Kaufhof-Warenhäuser aus.

Wie der Konzern am Freitag in Düsseldorf berichtete, legte der Umsatz von 12,81 auf 13,35 Milliarden Euro zu. Das betriebliche Ergebnis vor Firmenwertabschreibungen (Ebita) stieg von 279,5 auf 318,8 Millionen Euro. Beim Konzernergebnis verbuchte Metro einen Anstieg von 121,1 Millionen Euro auf 131,6 Millionen Euro. Das EPS verbesserte sich von 0,37 auf 0,40 Euro.

Damit bewegte sich der Konzern am unteren Ende der Prognosespanne der von dpa-AFX befragten Analysten und verfehlte die Durchschnittsschätzungen. Die Experten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 13,43 Milliarden Euro, einem Ebita von 328 Millionen Euro und einem Konzernergebnis von 133 Millionen Euro gerechnet.

Cash & Carry - Media Markt/Saturn

In der größten Metro-Sparte Cash & Carry legte der Umsatz im Quartal um 3 Prozent auf 6,44 Milliarden Euro zu. Allerdings blieb er in Deutschland um 4,4 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Die stärksten Wachstumsraten wies das Osteuropa-Geschäft (+9,8%) auf. Die Elektronikfachmärkte Media Markt/Saturn zogen mit einem Umsatzplus von 20,3 Prozent auf 2,59 Milliarden Euro voran und konnten sich dabei auch vom negativen Branchentrend in Deutschland abkoppeln. Auf dem Heimatmarkt legte der Umsatz um 19 Prozent zu. Das einstige Sorgenkind, die Baumarktkette Praktiker, wies ebenfalls ein sattes Umsatz- und Ertragsplus auf und legte beim Umsatz um 6,2 Prozent zu. Das Ebita stieg um 38 Prozent auf 40,6 Millionen Euro.

Die Lebensmittelmärkte Extra verbuchten hingegen einen Rückgang beim Umsatz von 7,6 Prozent und einen unverändert hohen Verlust von 11,8 Millionen Euro. Real wies ein Umsatzminus von 2,5 Prozent auf. Bei den Kaufhof-Warenhäusern schlug sich der aggressive Preiswettbewerb nieder. Das relativ kühle Sommerwetter behinderte zudem die Verkäufe im Textilbereich. Insgesamt verringerten sich die Sparten-Erlöse um 3,6 Prozent, der Ebita-Verlust weitete sich von 31,9 auf 53,6 Millionen Euro aus.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%