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Metro prüft Börsengang von Media-Markt und Saturn

dpa DÜSSELDORF. Deutschlands größter Handelskonzern METRO prüft einen Börsengang seiner Gewinn bringenden Elektronikfachmärkte Media Markt - und Saturn. Auf diese Weise könne zusätzliches Kapital für die weitere Expansion der Media-Saturn-Gruppe eingesetzt werden, sagte ein METRO-Sprecher am Dienstag auf Anfrage in Düsseldorf. Die Elektronikfachmärkte sind nach Konzernangaben die Nummer 1 in Europa und hätten damit einen hohen Bekanntheitsgrad bei den Verbrauchern.

Bisher sei aber keine Entscheidung in Sachen Börsengang gefallen, betonte der Sprecher. Auf Anregung der Düsseldorfer Konzernzentrale werde eine solche Möglichkeit mit den weiteren Gesellschaftern der Media-Saturn-Holding GmbH (Ingolstadt) zunächst im Grundsatz geprüft. Das seien der Geschäftsführende Gesellschafter und der Firmengründer, die etwa ein Viertel der Anteile hielten.

Unter dem Dach der METRO AG sind bereits die Warenhäuser als Aktiengesellschaft aufgestellt. Die METRO - Holding will sich mit einem verkleinerten Vorstand auf die Strategie konzentrieren und den Konzern stärker in die Offensive bringen. Die Elektronikfachmärkte erzielen mit dem Praktiker-Baumarkt ein Fünftel des Konzernumsatzes von 85,6 Milliarden DM (1999). Sie sind mit dem METRO - Großhandelsmarkt (Cash&Carry) die Gewinnstützen des Konzerns.

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