Metro-Stationen gesperrt
Prag bereitet sich auf Flutwelle vor

In strömendem Regen setzten die Rettungskräfte in der Hauptstadt die Evakuierung von fünf direkt an der Moldau liegenden Stadtbezirken fort. Etwa 40 000 Menschen sollen in Ersatzunterkünften untergebracht werden.

HB PRAG. Aus Sicherheitsgründen wurden die historische Karlsbrücke sowie mehrere Metro-Stationen gesperrt. In der südböhmischen Stadt Ceske Budejovice (Budweis) überstieg das Wasser am Morgen die Sandbarrieren und begann die Innenstadt zu fluten. Im ganzen Kreis war die Armee im Einsatz. "Die Lage stabilisiert sich", sagte der Bürgermeister von Cesky Krumlov (Krumau), Antonin Princ. "Die Situation ist wirklich Ernst", sagte Regierungschef Vladimir Spidla nach einer Sondersitzung des aus dem Urlaub gerufenen Kabinetts.



Meteorologen sagten für Dienstag in Tschechien weiter Regen voraus. Am Abend würden sich die Niederschläge aber vermutlich nach Osten verlagern, berichtete der Prager Rundfunk. Von einer Entwarnung könne aber keine Rede sein.

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