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mg technologies bestätigt Prognose für 2004 und 2005 - Dividendenzahlung

Der Maschinen- und Anlagenbauer mg technologies hat seine Prognosen für das laufende Jahr und für 2005 bestätigt und die Zahlung einer Dividende für 2004 bekräftigt. "In 2005 streben wir eine Bruttoumsatzrendite von rund fünf Prozent bei einem Umsatz von 4,5 Mrd. Euro an", sagte Vorstandschef Udo Stark am Mittwoch in Augsburg. Damit belaufe sich das erwartete Vorsteuerergebnis auf rund 225 Mill. Euro.

dpa-afx AUGSBURG. Der Maschinen- und Anlagenbauer mg technologies hat seine Prognosen für das laufende Jahr und für 2005 bestätigt und die Zahlung einer Dividende für 2004 bekräftigt. "In 2005 streben wir eine Bruttoumsatzrendite von rund fünf Prozent bei einem Umsatz von 4,5 Mrd. Euro an", sagte Vorstandschef Udo Stark am Mittwoch in Augsburg. Damit belaufe sich das erwartete Vorsteuerergebnis auf rund 225 Mill. Euro.

Für das laufende Jahr bestätigte Stark seine früheren Prognosen für Umsatz und Gewinn. "Die Monate Juli und August haben die Umsatzprognose von 4,2 Mrd. Euro für das laufende Jahr untermauert", sagte Stark. Das Ergebnis vor Steuern werde 40 bis 60 Mill. Euro betragen. Für 2004 werde der Konzern die Dividendenzahlung wieder aufnehmen und eine kleine Dividende an die Aktionäre ausschütten.

Die Bochumer Tochter GEA, die künftig das Kerngeschäft der Gruppe bildet, erwartet im laufenden Jahr einen Umsatz deutlich über dem Vorjahreswert (2,7 Mrd. Euro), "vielleicht nicht im zweistelligen, aber im höheren einstelligen Bereich". Das Vorsteuerergebnis werde überproportional steigen und die 200 Mill. Euro übertreffen, sagte Stark. Für das kommende Jahr rechnet der Spezialmaschinenhersteller mit einer Umsatzsteigerung von fünf Prozent. "Ab 2005 streben wir bei GEA eine Umsatzrendite in Höhe von mehr als acht Prozent an."

Akquisitionen

Stark kündigte an, bis Mitte Oktober werde eine Akquisition in zweistelliger Millionenhöhe unter Dach und Fach gebracht. "Es fehlt noch die Zustimmung der Behörden", sagte der Vorstandschef. Die Übernahme werde die GEA stärken. Zu welchem Bereich der Zukauf gehöre, wollte Stark noch nicht sagen. Eine weitere Transaktion werde voraussichtlich Ende Dezember abgeschlossen. Auch dabei handele es sich um einen "kleineren" Zukauf für die Stärkung des GEA-Geschäfts. Details nannte Stark nicht.

In Zukunft seien weitere "kleine und mittlere" Akquisitionen in Nordamerika, Asien, aber auch in Zentraleuropa geplant. Dabei konzentriere sich der Konzern auf Wachstum im Bereich Spezialmaschinenbau. Zudem solle der Anteil am Ersatzteilgeschäft steigen. Für größere Transaktionen halte man die Augen offen, sagte Stark. Unterdessen konnte der Konzern am Mittwochabend nach Angaben des Vorstandschefs den Verkauf der Standardkesselgruppe an die niederländische Industrieholding H.T.P. Investments abschließen.

Grossanlagenbau

Die zum Halbjahr ausgegebene Prognose, mit dem Bereich Großanlagenbau (Lurgi, Lentjes, Zimmer) im Gesamtjahr die Gewinnschwelle erreichen zu wollen, sei schwierig zu erreichen, aber durchaus noch realisierbar, sagte Stark. Die Tochtergesellschaften Zimmer und Lurgi Lentjes lägen voll im Plan. Sorgenkind sei Lurgi. "Hier ist der Breakeven in 2004 nicht mehr möglich", sagte Stark, der dies zur Jahreshälfte noch prognostiziert hatte.

Um im kommenden Jahr mit Lurgi schwarze Zahlen zu schreiben, müsse die Tochtergesellschaft bis zum Jahresende Auftragseingänge in Höhe von 600 Mill. Euro in den Büchern haben. Für den Zeitraum Januar bis August waren es nach Angaben Starks lediglich 250 Mill. Euro. Aber: "Zwei Aufträge im Volumen von jeweils 200 Mill. Euro sind in der Pipeline." Ein Auftrag sei eine petrochemische Anlage in Saudi-Arabien, der unterschrieben, aber noch nicht effektiv sei. Im fortgeschrittenen Verhandlungsstadium befinde sich ein Auftrag über eine Ethanol- und Biodieselanlage in Nordamerika.

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