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mg technologies: Großanlagenbau wird in 2004 keine schwarzen Zahlen schreiben

Der Maschinen- und Anlagenbauer mg technologies wird mit seiner Sparte Großanlagenbau im laufenden Jahr nicht mehr wie ursprünglich erwartet in die schwarzen Zahlen kommen.

dpa-afx FRANKFURT. Der Maschinen- und Anlagenbauer mg technologies wird mit seiner Sparte Großanlagenbau im laufenden Jahr nicht mehr wie ursprünglich erwartet in die schwarzen Zahlen kommen. "Wir hatten ursprünglich erwartet, dass wir den Großanlagenbau bis zum Jahresende in einer Breakeven-Situation haben werden. Das schätze ich heute als schwierig ein, das glaube ich nicht mehr", sagte Finanzchef Peter Steiner in einer Telefonkonferenz am Dienstag nach Vorlage der Quartalszahlen.

Grund sei das unter den Erwartungen liegende Abschneiden des "Sorgenkinds" Lurgi, das auf Grund einzelner Projektverschlechterungen sowie niedriger Kapazitätsauslastung Verluste erwirtschaftete. Im dritten Quartal verbuchte Lurgi einen Umsatzrückgang von 184,6 auf 79,3 Mill. Euro. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag bei minus 13 Mill. Euro, nach einem Gewinn im Vorjahr von 700 000 Euro. Der Ergebnisrückgang bei Lurgi sorgte im gesamten Großanlagenbau für einen Vorsteuerverlust von 7,1 Mill. Euro gegenüber einem Minus von 4,6 Mill. Euro im Vorjahr.

Steiner zeigte sich optimistisch, dass Lurgi bis Ende des Jahres schwarze Zahlen schreibt. "Lurgi kann durchaus im vierten Quartal noch ein positives Ergebnis abliefern - das ist nicht unrealistisch", sagte der Finanzchef.

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