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mg technologies muss nach Vorstandswechsel Prognose für 2004 senken

Der Maschinen- und Anlagenbauer mg technologies hat seine Prognose für das Gesamtjahr gesenkt. Neben der schwachen Auftragsentwicklung bei der Tochter Lurgi seien dafür Veränderungen im Vorstand verantwortlich, teilte der Konzern am Freitag in Frankfurt mit.

dpa-afx FRANKFURT. Der Maschinen- und Anlagenbauer mg technologies hat seine Prognose für das Gesamtjahr gesenkt. Neben der schwachen Auftragsentwicklung bei der Tochter Lurgi seien dafür Veränderungen im Vorstand verantwortlich, teilte der Konzern am Freitag in Frankfurt mit. An der Börse brach die Aktie von mg um 3,64 Prozent auf 9 Euro ein.

Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand nun einen niedrigeren Vorsteuergewinn als bislang in Aussicht gestellt. Zuvor hatte die im MDax notierte Gesellschaft einen Gewinn vor Steuern zwischen 40 Mill. und 60 Mill. Euro erwartet.

Lurgi-Auftragseingang Unter DEN Erwartungen

Das Unternehmen begründete die Absenkung mit einem hinter den Erwartungen zurückbleibende Auftragseingang bei Lurgi. "Hinzu kommt, dass Aufwendungen aus der Veränderung im Vorstand berücksichtigt werden müssen." Zum Monatsanfang hatte Vorstandschef Udo Stark sein Amt an Jürg Oleas übergeben.

Im dritten Quartal blieb mg mit einem Vorsteuergewinn von 10,2 Mill. Euro hinter den Erwartungen zurück. Im Vorjahr stand noch ein Verlust von 8,1 Mill. Euro in den Büchern. Der Umsatz sank von 1,033 Mrd. Euro auf 998,7 Mill. Euro. Damit verfehlte der Konzern die Erwartungen der Analysten. Die von dpa-AFX befragten Experten hatten im Durchschnitt einen Vorsteuergewinn von 11,01 Mill. Euro und einen Umsatz von 1,03 Mrd. Euro erwartet.

Der Auftragseingang stieg von 928,1 Mill. auf 996,8 Mill. Euro. Für das vierte Quartal 2004 erwartet mg eine weitere Verbesserung des Vorsteuerergebnisses. Seine vollständigen Zahlen will das Unternehmen am Dienstag vorlegen.

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